Der CHIO Aachen 2017 wird Geschichte schreiben!

(Bild: EuregioPresse)

Aachen: In diesem Jahr ist das Weltfest des Pferdesports nicht nur traditioneller Jahresauftakt des Rolex Grand Slam of Show Jumping, sondern zugleich ein neuer Meilenstein der wohl größten Herausforderung des Pferdesports: Wer auch immer beim CHIO Aachen 2017 als Sieger des „Rolex Grand Prix“ hervorgeht, profitiert als erster Reiter überhaupt vom neuen, noch spektakuläreren Bonussystem des Rolex Grand Slam of Show Jumping.

Mit Beginn des neuen Grand-Slam-Zyklus stößt nämlich The Dutch Masters im niederländischen ’s-Hertogenbosch als feste Jahresetappe zur Serie hinzu, sodass diese fortan von vier Majors – verteilt auf jedes Quartal des Jahres – getragen wird: Der CHIO Aachen im Juli, das Spruce Meadows ‚Masters‘ im September, der CHI Genf im Dezember und schließlich The Dutch Masters im März, das demzufolge im Frühjahr 2018 zum ersten Mal die besten Reiter der Welt als Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping empfangen wird.

Doch auch mit der Aufnahme einer vierten Jahresetappe bleibt der bewährte Modus, dass drei Majorsiege in Folge den Grand-Slam-Triumph und eine Million Euro zusätzlich zum Preisgeld bedeuten, bestehen. Gewinnt ein Reiter im direkten Anschluss allerdings auch noch das vierte Major, verdoppelt er seine Prämie auf zwei Million Euro.

Zunächst heißt es aber für die erlesenen Paare, die auf der Teilnehmerliste des diesjährigen CHIO Aachen zu finden sind: Volle Konzentration auf das Hier und Jetzt! Denn für den „Rolex Grand Prix“ am Finalsonntag sind nur 40 Startplätze zu vergeben – und traditionell sind beim Weltfest des Pferdesports die absoluten Topreiter aus aller Welt mit ihren besten Pferden anzutreffen.

Schon seit 1927 misst sich die Elite des Pferdesports auf dem legendären Turniergelände in der Aachener Soers, das jedes Jahr rund 350.000 Besucher anzieht. Am Finalsonntag ist das Aachener Hauptstadion bis auf den letzten Stehplatz besetzt. 40.000 euphorische Zuschauer wollen live dabei sein, wenn Sportgeschichte geschrieben wird.

Im vergangenen Jahr hat ein junger Deutscher die Feder geführt: Philipp Weishaupt gelang im Sattel von Schimmelhengst „LB Convall“ der Majorsieg vor Scott Brash, dem Grand-Slam-Champion von 2014/15, mit Stute „Ursula XII“. Beim Spruce Meadows ‚Masters‘ 2016 gewann das Paar unter britischer Flagge den Großen Preis und ging somit beim CHI Genf im vergangenen Dezember als aktueller Grand-Slam-Herausforderer an den Start.

Den Sieg im Genfer Palexpo sicherten sich allerdings Pedro Veniss und „Quabri de l’Isle“ – eben jenes Paar, auf das nun alle Augen gerichtet sind. Denn im „Rolex Grand Prix“ des CHIO Aachen 2017 werden der 34-jährige Brasilianer und sein Ausnahmehengst um den zweiten Majorsieg in Folge reiten.

Wird Pedro Veniss der nächste Schritt in Richtung Rolex Grand Slam gelingen? Oder wird für einen anderen Reiter die Reise beginnen? Die Entscheidung fällt am 23. Juli 2017 im Aachener Hauptstadion!