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Bilanz des Kontrolltags gegen Ablenkung im Straßenverkehr

Kreis Düren / Kreis Aachen: Am landesweiten Kontrolltag gegen Ablenkung im Straßenverkehr führte die Polizei Düren am Mittwoch, 8. Mai 2019, im Kreisgebiet verstärkt Verkehrskontrollen im ganzen Kreisgebiet durch. Vorrangiges Ziel war es, Autofahrern, Lastwagenfahrern und Radfahrern klar zu machen, dass keine WhatsApp, keine Instastory, keine Sprachnachricht und kein Anruf so wichtig ist, dass man dafür das eigene Leben aufs Spiel setzt und Andere gefährdet. 

Die Beamten hielten mehr als 180 Fahrzeugführer an. 32 Personen nutzten bei der Fahrt ein Handy, sieben davon waren Radfahrer. Bei der Kontrolle wurden außerdem zwei  Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt. Weiter wurden Verstöße wegen unzureichender Ladungssicherung, Rotlichtfahrten, Geschwindigkeitsübertretungen und Missachtung der Gurtpflicht geahndet.

Auch ein 40 Jahre alter Klein-Lkw-Fahrer aus Bulgarien fiel zunächst auf, weil er nicht angeschnallt war. Dann bemerkten die Beamten, dass ein unangenehmer Geruch von dem Kühltransporter ausging. Bei der Überprüfung der Ladung, die unter anderem aus Garnelen, Hähnchen und Gemüse bestand, wurde festgestellt, dass diese offenbar unzureichend gekühlt war. Einige der Garnelen waren schon aufgetaut. Das Veterinäramt wurde verständigt und bestätigte den Verdacht. Der Kühllaster wurde anschließend verspiegelt. Das Veterinäramt wird die Vernichtung der Lebensmittel veranlassen.

In Stadt und Kreis Aachen führte die Polizei Aachen in der Zeit von 06.00 bis 18.00 Uhr Verkehrskontrollen im ganzen Stadt- und Kreisgebiet durch. Auch hier war es das Ziel des Einsatzes, den Verkehrsteilnehmern die Gefährlichkeit der Ablenkung durch die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt zu verdeutlichen. Während des Einsatzes, an dem 105 Beamte mehrerer Direktionen beteiligt waren, wurden 432 Pkw-, 32 Lkw- und 13 Rad-/Pedelecfahrer kontrolliert. Dabei fielen 130 Pkw-, zehn Lkw- und drei Rad-/Pedelecfahrer durch die Benutzung des Handys während der Fahrt auf. Insgesamt 143 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden wegen verbotswidriger Nutzung des Mobiltelefons eingeleitet.

Darüber hinaus wurden noch weitere 152 verkehrsrechtliche Verstöße mit Verwarnungen, Bußgeldern und Anzeigen geahndet. Ein mit Haftbefehl gesuchter Verkehrsteilnehmer wurde festgenommen und zur Wache gebracht.