Kreisverkehr zu schnell durchfahren

(Bild: Polizei Düren)

Jülich: Nachdem er einen Kreisverkehr passiert hatte, geriet ein 19-Jähriger mit seinem Auto ins Schleudern und stieß mit einem anderen Wagen zusammen. Ein hoher Sachschaden entstand, ein Unfallbeteiligter musste ins Krankenhaus.

Am frühen Freitagabend, gegen 18:30 Uhr, befuhr der junge Mann aus Baesweiler die Landesstraße 136. Er kam aus Richtung Jülich und beabsichtigte, weiter geradeaus in Fahrtrichtung Aldenhoven zu fahren. Hierzu musste er den Kreisverkehr durchfahren, der die L 136 mit der L 238 und der Autobahnanschlussstelle Jülich-West verbindet. Nachdem er den Kreisel verlassen hatte, verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, gelangte auf die Gegenfahrbahn und touchierte den dort fahrenden Pkw eines 44 Jahre alten Mannes aus Aldenhoven. Dieser brachte sein Fahrzeug am Fahrbahnrand zum Stillstand, während das Auto des Unfallverursachers gegen einen Baum prallte. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine überhöhte Geschwindigkeit ursächlich für das Unfallgeschehen gewesen sein.

Der 19-Jährige blieb unverletzt, sein Unfallgegner musste aufgrund seiner Verletzungen mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt mehr als 10000 Euro. Während der polizeilichen Unfallaufnahme sowie den erforderlichen Reinigungsarbeiten durch die Feuerwehr Aldenhoven musste die L 136 an der Unfallstelle gesperrt werden.