E u r e g i o  P r e s s e

Mehrere junge Männer attackieren Polizisten bei einer Personenkontrolle

Aachen: In der Nacht zum Samstag (04.11.2017) gegen 02.50 Uhr attackierte eine Personengruppe von ca. 10 – 15 jungen Männern am Peterskirchhof zwei Polizisten aus dem Hinterhalt, nachdem diese versucht hatten einen 18- Jährigen zu kontrollieren und dieser daraufhin massiv Widerstand leistete. Ausgangslage war zunächst ein Anruf eines Geschädigten bei der Polizei, der aus dieser Gruppe heraus angegriffen und geschlagen worden war. Als die Beamten die alkoholisierten und aggressiven jungen Männer ansprachen und ihre Personalien feststellen wollten, versuchte der genannte 18- Jährige sich der Kontrolle zu entziehen und ging ohne auf die Weisungen der Beamten zu achten weg. Die Beamten folgten und stoppten ihn; hierbei kam es zu einer Widerstandshandlung. In einem Gerangel zwischen den Polizisten und dem Mann stürzten alle zu Boden. Am Boden liegend wurden die Beamten dann von mehreren Personen aus der Gruppe heraus von hinten angegriffen, mehrmals geschlagen und mit Tritten, auch gegen den Kopf, traktiert. Erst herbeigerufene Unterstützungskräfte konnten die Situation beruhigen und die Männer von weiteren Übergriffen abhalten; hierbei wurde jedoch noch ein weiterer Polizist verletzt. Neun Angreifer aus der Gruppe und der 18- Jährige konnten vorläufig festgenommen werden. Die Personen sind außer einem 31-Jährigen alle Jugendliche bzw. Heranwachsende zwischen 16 – 20 Jahren. Ein junger Mann aus Würselen, der nur auf Bewährung auf freiem Fuß war, wurde nach richterlicher Prüfung wieder inhaftiert. Die anderen Tatverdächtigen wurden entlassen bzw. ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die drei Beamten wurden teils schwerer verletzt und sind alle zurzeit nicht dienstfähig. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen; gegen alle Beteiligte wird nun wegen Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0241 / 9577 -31101 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241 / 9577 – 34210 zu melden. Die Ermittler suchen in diesem Zusammenhang noch einen weiteren Zeugen, der zur Tatzeit den geschädigten Melder begleitete. Dieser unbekannte Zeuge möge sich bitte ebenfalls melden.