Schmuggel geht in die Hose

(Bild: Pixabay)

Aachen: Beschäftigte des Hauptzollamts Aachen hielten in der vergangenen Woche einen Mann nach der Einreise aus den Niederlanden vor dem Aachener CHIO-Gelände an. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte er sich äußerst nervös und unsicher. Auf Befragen nach mitgeführten Barmitteln gab er an, dass 2.000,– Euro in der Hosentasche wären. Beim anschließenden körperlichen Abtasten des 38-Jährigen stellte der Zollbeamte ungewöhnliche Gegenstände im Genitalbereich fest. Der Mann erklärte, dies läge an seiner besonderen Anatomie. Da dies sehr unwahrscheinlich war, wurde er aufgefordert, die Gegenstände aus seiner Unterhose herauszuholen. Schließlich kam eine größere Bargeldmenge zum Vorschein – insgesamt 17.990.– EUR. Er erklärte, mit diesem Geld Handys in Aachen kaufen zu wollen, da er selbst einen Handyshop betreiben würde. Angeblich wickelte er derartige Geschäfte stets auf diese Art und Weise ab, da per Postversand bereits Ware abhandengekommen wäre. Auf die Frage, warum er das Geld in der Unterhose transportiert habe, gab er an, sich so vor Diebstahl zu schützen. Die Zöllner stellten das Bargeld sicher; der Betroffene muss wegen Nichtanmeldung mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.