Eifelregion: Am gestrigen Sonntag (30.08.2020) führte die Aachener Polizei erneute Verkehrskontrollen im Rahmen des Linksrheinischen Qualitätszirkels in der Eifel durch. Bei Geschwindigkeitsmessungen auf der L166 zwischen Kesternich und Rurberg wurden insgesamt 592 Fahrzeuge gemessen. 90 Kraftfahrzeuge waren zu schnell unterwegs. 66 Kraftfahrzeugführer zahlten ein Verwarnungsgeld. Gegen sieben leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Neun Motorradfahrer zahlten ein Verwarnungsgeld und gegen acht leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Das schnellste Motorrad fuhr mit 123 km/h und der schnellste Pkw mit 109 km/h bei erlaubten 50 km/h durch die Messstelle. Neben den Bußgeldverfahren müssen zwei Autofahrer und vier Motorradfahrer mit einem Fahrverbot rechnen. Bei Lasermessungen auf der L128 überschritten drei Kraftfahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und mussten ein Verwarnungsgeld bezahlen.

Insgesamt fünf Kraftfahrzeugführer fielen bei Lasermessungen auf der Jägerhausstraße in Simmerath-Lammersdorf auf. Drei der fünf kamen wegen des Geschwindigkeitsverstoßes mit einem Verwarnungsgeld davon. Einer telefonierte während der Fahrt und muss darüber hinaus mit einer Anzeige rechnen. Gegen zwei der fünf Verkehrsteilnehmer leiteten die Polizisten ein Bußgeldverfahren wegen des Geschwindigkeitsverstoßes ein.

Insgesamt missachteten neun Kradfahrer das Streckenverbot auf der L128 zwischen Woffelsbach und Rurberg und mussten ein Verwarnungsgeld zahlen. Einer überholte zudem noch verbotswidrig und muss nun mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Die Polizistinnen und Polizisten der Verkehrsunfallprävention waren ebenfalls vor Ort und führten an den Kontrollstellen verkehrsdidaktische Gespräche. Die Aachener Polizei wird weiterhin in der Eifel präsent sein und Kontrolleinsätze dieser Art fortsetzen