Mit NVR und VRS zum Karneval nach Kölle

Köln: Der Karneval rückt immer näher. Damit die Jecken zum Feiern in die Domstadt und wieder zurück nach Hause kommen, setzen der Nahverkehr Rheinland (NVR) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio NRW, National Express, Abellio Rail NRW, Trans Regio und TRI Train Rental wieder eine Vielzahl von zusätzlichen Zügen ein beziehungsweise erhöhen die Kapazität. An den Hochtagen des Karnevals zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag (20. Bis 25. Februar) werden aus und in Richtung Dortmund/Düsseldorf, Bonn, Aachen, der Eifel und dem Oberbergischen sowie an der Siegstrecke insgesamt 104 Sonderzüge fahren.

Mehr Kapazitäten in den Zügen, mehr Sicherheitskräfte in den Bahnhöfen
Nicht nur die DB Regio wird auf ihren Linien Sonderverkehre anbieten, zudem setzen Abellio und TRI zusätzliche Züge auf der Linie des RE 1 zwischen Köln und Dortmund ein. Auch auf der Mittelrheinbahn (RB 26) zwischen Köln und Bonn wird es insgesamt acht Zusatzfahrten geben. Mehr Sonderverkehr oder Kapazitätserhöhungen sind bei der RB 26 aufgrund von nächtlichen Bauarbeiten auf der linken Rheinstrecke nicht möglich. National Express wird bei der RB 48 (Wuppertal – Köln – Bonn) die Kapazitäten erhöhen. Aufgrund der erwarteten Besuchermassen werden  an Weiberfastnacht, Karnevalssonntag und Rosenmontag an den Bahnhöfen Köln Hbf und Köln Süd Abfertigungshelfer und Reisendenlenker eingesetzt.

Das Personal in den Zügen wird erhöht
Weitere Maßnahmen: Für mehr Sicherheit in den Zügen haben NVR und die Eisenbahnverkehrsunternehmen eine hohe Bestreifungsquote vereinbart. Bei den Fahrten der S-Bahn Köln gibt es wie gewohnt ab 19 Uhr bis Betriebsschluss eine nahezu vollständige Begleitung mit Sicherheitspersonal, am Wochenende sogar bis 6 Uhr morgens. National Express und Trans Regio werden ihr Personal in den Zügen an den jecken Tagen aufstocken. Fahrgastinformation im Internet, übers Smartphone und an Bahnhöfen Plakate mit den genauen Fahrzeiten aller Sonderzüge werden an den relevanten Stationen aufgehängt sowie auf der Homepage des VRS und der Verkehrsunternehmen veröffentlicht. Zudem setzen viele kommunale Verkehrsunternehmen an den Karnevalstagen zusätzliche Bussen und Straßenbahnen ein. Alle Fahrplandaten stehen via elektronischer Fahrplanauskunft des VRS sowie in der VRS-App zur Verfügung.

Sechs Tage fahren mit nur einem Ticket
Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein attraktives Ticketangebot zu Karneval: Mit dem VRS-KarnevalsTicket kann man ganze sechs Tage lang (von Weiberfastnacht, 20. Februar, bis einschließlich Veilchendienstag, 25. Februar 2020) im VRS-Netz fahren. Dies bedeutet: Das KarnevalsTicket gilt auch im sogenannten kleinen Grenzverkehr VRS/VRR sowie auf Fahrten von und nach Titz, Merzenich, Düren, Nörvenich und Vettweiß im AVV sowie aus den und in die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Vulkaneifel und Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Das Ticket gibt es auch in diesem Jahr wieder ausschließlich als HandyTicket oder als Online-Ticket im Ticketshop der VRS-Verkehrsunternehmen für 24,60 Euro. Es ist gültig für eine Person und beliebig viele Fahrten im genannten Zeitraum. Kinder bis einschließlich 5 Jahren fahren gratis mit. Für die Jecken, die alleine oder in der Gruppe an nur einem Tag unterwegs sind, lohnen sich die 24StundenTickets. Bei diesen gibt es als Handy- oder OnlineTicket 5% Rabatt.

Keine zeitlichen Einschränkungen an Rosenmontag
Ein weiterer Vorteil: Rosenmontag ist im VRS ein „Feiertag“! Demnach gelten keine zeitlichen Einschränkungen, z. B. beim Formel9Ticket; auch für die Mitnahmeregelungen der AboTickets werden die Wochenend- und Feiertagsregelungen angewendet – und zwar im gesamten VRS-Netz.