E u r e g i o  P r e s s e

RWE warnt vor Gefahren von Kraftwerken und Tagebauen

Euregio: RWE ruft die Teilnehmer der für das kommende Wochenende angekündigten Aktionen gegen die Braunkohle dazu auf, friedlich zu demonstrieren. Das Eindringen in betriebliche Anlagen oder die Blockade von Infrastruktur sind nicht hinnehmbar. RWE weist darauf hin, dass das Betreten von Betriebsanlagen für Betriebsfremde hohes Gefahrenpotenzial in den Kraftwerken und Tagebauen birgt. Wer dennoch unbefugt die Anlagen betritt, begibt sich in Lebensgefahr. Das Unternehmen wird alles in seinen Möglichkeiten stehende tun, damit bei den Protesten niemand zu Schaden kommt. Unbefugtes Eindringen in Tagebaue oder Kraftwerksgelände wird konsequent angezeigt.

„Selbstverständlich respektieren wir das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht darf allerdings nicht dazu missbraucht werden, um unter dem Deckmantel des Klimaschutzes Straftaten zu verüben“, betont RWE Vorstand Lars Kulik. Auch Manfred Holz, stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von RWE Power, betont: „Der Klimaschutz ist ein viel zu wichtiges Anliegen, als dass es durch kriminelle Handlungen in Misskredit gebracht werden darf. Ich hoffe für meine Kollegen, aber auch für die Einsatzkräfte der Polizei, die Bewohner in den tagebaunahen Orten und auch die Friedlichen unter den Demonstranten, dass die Proteste nicht aus dem Ruder laufen.“ Und weiter: „Jedem, dem etwas an Demokratie, Freiheit und den Werten unseres Landes gelegen ist, der muss dafür Sorge tragen, dass die Proteste friedlich bleiben.“

Die Tagebaue sind ringsum durch Erdwälle, Schranken und Zäune umfriedet. Warnschilder stehen dicht an dicht und kennzeichnen eindeutig, wo das Betriebsgelände beginnt. Die Organisatoren der Proteste werden vorsorglich auf die Risiken hingewiesen. Videoclips des Unternehmens informieren über die einzelnen Gefahrenquellen und werden auch über Social Media verbreitet. Aufgrund der angekündigten internationalen Teilnehmer sind die Clips auf Englisch übersetzt worden.

Braunkohle sichert zurzeit ein Viertel des deutschen Strombedarfs. Die Kraftwerke arbeiten so flexibel, dass sie die von Natur aus schwankende Einspeisung der erneuerbaren Energien ausgleichen können – eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Gleichzeitig setzt RWE einen klaren, mit konkreten Maßnahmen und Terminen hinterlegten Fahrplan zur Reduktion der CO2-Emissionen um, der voll auf die nationalen und europäischen Klimaziele einzahlt.

Anfang Oktober sind so die verbliebenen zwei Blöcke des Kraftwerks Frimmersdorf in die vierjährige Sicherheitsbereitschaft gegangen. Weitere Blöcke folgen nächstes und übernächstes Jahr. Lars Kulik und Manfred Holz sind sich einig: „RWE tut etwas für den Klimaschutz. Es gibt wohl keinen anderen Sektor der deutschen Volkswirtschaft, der so konsequent seine CO2-Emissionen reduziert.“ Die Sicherheitsvideos sind im Internet unter folgendem Link zu finden:

www.rwe.com/klimacamp_sicherheitshinweise