Alsdorf: Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Trotz, oder vielleicht ja wegen Corona, war die Teilnehmerzahl bei der Aktionswoche „Sauber Alsdorf“ mit fast 700 Alsdorferinnen und Alsdorfern, die zu Müllzangen und -säcken gegriffen hatten, beachtlich. „Wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr wegen der Corona-Folgen für die Schulen aus diesem sonst starken Teilnehmerfeld so gut wie keiner mitmachen konnte, ist die Resonanz toll“, sagt Claudia Kiziloglu vom Eigenbetrieb Technische Dienste (ETD), die in diesem Jahr zum ersten Mal alleine die Regie bei der Aktion innehatte. Nicht nur die Teilnehmerzahl, die sich diesmal vor allen Dingen aus Reihen der Siedler- und Bürgervereine sowie aus dem Karneval zusammensetzte – dabei aber auch viele Einzelpersonen und kleinere Gruppen – , war bemerkenswert. Auch die Ausbeute beim Müllsammeln war beachtlich. Fast sieben Tonnen vermeldeten die Mitarbeiter des ETD, die das Sammelgut an vereinbarten Standorten abgeholt hatten. Auch Bürgermeister Alfred Sonders zeigte sich am Ende der Aktion erfreut: „Dass so viele mitgemacht haben, auch oder besonders in den einzelnen Siedlungen, zeigt, dass das gesellschaftliche Miteinander lebt. Das macht Mut auch für zukünftige Projekte.“ Der Bürgermeister bedauerte, dass aufgrund der Corona-Auflagen die traditionelle Abschlussveranstaltung diesmal ausfallen musste. Dass für einige Sammler die Aktionswoche im Kampf gegen den wilden Müll noch nicht abgeschlossen zu sein scheint, erzählt Claudia Kiziloglu: „Viele haben nachgefragt, ob sie die Müllzangen behalten dürften, um weiter bei Streifzügen durch ihren Stadtteil Abfall aufzusammeln.“