Städteregion Aachen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 142 mehr nachgewiesene Fälle als am Dienstag, 8. Dezember. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 11222. 9915 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 213. In den vergangenen Tagen sind eine 68-jährige Frau und ein 93-jähriger Mann verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1094 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 137.Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

 

Kommune Aktive Fälle Gesamtzahl der Fälle Sieben-Tage-Inzidenz
Aachen 470 4828 137
Alsdorf 78 1050 102
Baesweiler 39 789 89
Eschweiler 100 1045 138
Herzogenrath 82 947 134
Monschau 7 168 43
Roetgen 18 102 150
Simmerath 19 230 58
Stolberg 140 1192 159
Würselen 132 860 224
noch nicht lokal zugeordnet 9 11  
Gesamtergebnis 1094 11222 137

*Sieben-Tage-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern gerechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.

Aktualisierte Coronaschutzverordnung und Coronabetreuungsverordnung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat zwei kleinere Änderungen vorgenommen. Die aktualisierte Coronaschutzverordnung stellt noch einmal die 50-Meter-Regelung zum Verzehrverbot bei Außer-Haus-Verkauf klar. Untersagt ist der Verzehr von Lebensmitteln in der Verkaufsstelle und in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle (Lebensmittelgeschäft, Kiosk, Gastronomie und so weiter), in der die Lebensmittel erworben wurden. Hierzu wurde zudem eine Ausnahme für Autohöfe formuliert.

Etwas umfangreicher sind die Änderungen in der Coronabetreuungsverordnung. In einem neuen Absatz wird geregelt, dass die Träger von Kindertageseinrichtungen in allen Einrichtungen Maßnahmen zu ergreifen haben, um den Regelbetrieb in Zeiten einer Pandemie unter Umsetzung der gesetzlich oder behördlich vorgegebenen Infektionsschutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Nach Ausschöpfung aller Gestaltungsspielräume kann der Träger einer Kindestageseinrichtung den vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang im Einvernehmen mit dem örtlich zuständigen Jugendamt individuell um bis zu sechs Stunden pro Woche reduzieren. Aspekte des Kindeswohls und des Kinderschutzes sind dabei zu berücksichtigten.

Der vollständige Wortlaut ist in den Verordnungen auf aachen.de/corona in der Rubrik „NRW-Coronaschutzverordnung“ nachzulesen.

Beide Verordnungen treten mit Ablauf des 20. Dezember 2020 außer Kraft.