StädteRegion Aachen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 172 mehr nachgewiesene Fälle als am Dienstag, 15. Dezember. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 12197. 10640 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 232. In den letzten Tagen sind acht Männer und fünf Frauen im Alter von 68 bis 94 Jahren verstorben, die zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1325 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 175.Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

Kommune Aktive Fälle Gesamtzahl der Fälle Sieben-Tage-Inzidenz
Aachen 565 5250 170
Alsdorf 87 1115 138
Baesweiler 41 822 122
Eschweiler 119 1125 142
Herzogenrath 96 1019 155
Monschau 7 173 43
Roetgen 69 164 717
Simmerath 59 281 331
Stolberg 173 1331 246
Würselen 107 914 139
noch nicht lokal zugeordnet 2 3  
Gesamtergebnis 1325 12197 175

Aktualisierte Coronaschutz- und Coronabetreuungsverordnung

Die Coronaschutzverordnung und die Coronabetreuungsverordnung wurden noch einmal in einigen Punkten verändert (Stand 16. Dezember 2020). Es wird klargestellt, dass

  • die praktische betriebliche und überbetriebliche Ausbildung den Regelungen der „Arbeitswelt“ – also den Arbeitsschutzregelungen – unterfällt und in diesem Rahmen anders als Präsenzunterricht an Schulen weiter zulässig ist.
  • die Regelungen für zulässige Prüfungen, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen oder wegen einer Unzumutbarkeit für die Prüflinge nicht auf einen Zeitpunkt nach dem 10. Januar 2021 verlegt werden können, und deren unmittelbare Vorbereitung vereinheitlicht werden. Auch bereits terminierte Fahrprüfungen können unter den bekannten Infektionsschutzmaßnahmen noch durchgeführt werden.
  • die gerade in den Wintermonaten wichtigen Angebote der Wohnungslosenhilfe unter Beachtung der Infektionsschutzregelungen zulässig bleiben.
  • im Rahmen des strikten Lockdowns wie im Frühjahr Sonnenstudios als mit Schwimmbädern, Saunen etc. vergleichbare Einrichtungen ebenfalls nicht betrieben werden dürfen.
  • auch Reisebüros dem Verbot des Einzelhandels unterfallen. Zudem wird klargestellt, dass in Handyshops oder Telefonläden Reparaturleistungen und auch ein Austausch defekter Geräte erfolgen kann, der Verkauf von Neugeräten (mit und ohne Vertrag) aber vergleichbar mit dem gesamten übrigen Elektronikhandel während des Lockdowns unzulässig ist.
  • die Zulässigkeit von Friseurdienstleistungen gestrichen wurde; aufgrund von Nachfragen wird der Begriff aber bei den „Regelbeispielen“ von unzulässigen Dienstleistungen jetzt auch ausdrücklich aufgenommen.
  • die Zweierbetreuungen in der sozialen Frühförderung für Kinder mit Förderbedarf gerade im sozialen Zusammenleben zulässig ist.Da das Verbot zum Erwerb von Feuerwerk heute einheitlich auf Bundesebene im Sprengstoffrecht geregelt wurde, entfällt die gestern vorgesehene Landesregelung.   Das Gemeinsame Abstrichzentrum (GAZ) hat am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember 2020) sowie zwischen Weihnachten und Neujahr von 8 bis 18 Uhr geöffnet! Am 24., 25. und 31. Dezember (Silvester) sowie am 1. Januar (Neujahr) bleibt das GAZ geschlossen.Die Termine werden nur ONLINE vergeben unter www.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst. Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem Termin eingeladen.Getestet werden hier: 

 Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli.

  • Diese Änderungen treten heute in Kraft und sind nachzulesen auf aachen.de/corona in der Rubrik „NRW-Coronaschutzverordnung“.
  • Die Regelungen der Coronabetreuungsverordnung wurden in kleineren Umsetzungsfragen an die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz und die veränderte Coronaschutzverordnung angepasst. Die wesentlichen Regelungen zum Unterrichts- und Betreuungsumfang bleiben gegenüber den Bekanntmachungen aus der letzten Woche unverändert.
  • Die am Ende der Verordnung zusammengefassten Bußgeldsachverhalte wurden noch um das gestern aufgenommene generelle Verbot von Partys und vergleichbaren Feiern vervollständigt.
  •  Personen mit mehreren Symptomen an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen,
  • Personen, die ein positives Schnelltestergebnis beim Hausarzt hatten oder die von Zuhause aus in ein Reha-Zentrum bzw. eine Pflegeeinrichtung aufgenommen werden sollen,
  • Personen, deren Corona-Warn-App „rot“ anzeigt sowie
  • Beschäftigte an Schulen und Kitas.BürgertelefonAm 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie am 01. Januar ist das Bürgertelefon nicht zu erreichen.Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern gerechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.

*Sieben-Tage-Inzidenz

Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rundum das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.