Das 10. Aachener Obstwiesenfest am Nell-Breuning-Haus war ein rundum erfolgreiches Fest

Herzogenrath: Dem Umweltbeauftragten der Stadt Herzogenrath, Herrn Marian Zempel ist es zu verdanken, dass das 10. Aachener Obstwiesenfest in Herzogenrath gefeiert wurde. Schon seit längerem hat er bei dem Hauptveranstalter Biologische Station der StädteRegion AC e. V. vorgesprochen und gefragt: „Wann kommt ihr endlich nach Herzogenrath, hier ist es so schön!“

Seine Idee war es auch, seit 2004 auf den Wiesen „Hundforter Benden“ aus den Ausgleichszahlungen der städtischen Baumschutzsatzung hochstämmige Obstbäume zu pflanzen. Seitdem sind die Flächen auf ca. 7 Hektar angewachsen und gehören damit zu den größten neuangelegten Streuobstwiesen in der StädteRegion Aachen. Seit 2001 sind im Zuge der Ausgleichszahlungen, Stand heute, über 84.800 € eingenommen worden, die ausschließlich in Neupflanzung und Unterhaltung von Obst und Straßenbäumen reinvestiert werden. Hinzu kommen noch die Arbeitsstunden für die Pflanzung, Pflege und Unterhaltung der Bäume.

Die Organisatoren der Biologischen Station mussten dann auch nicht mehr lange überzeugt werden, als sie das Gelände des Nell-Breuning-Hauses und die umliegenden Streuobstwiesen in Augenschein genommen hatten.

Da bei solchen Open-Air-Veranstaltungen das Wetter die halbe Miete ist, stand das Fest von vornherein unter einem guten (Sonnen)stern! Für das leibliche Wohl war durch die hervorragende Küche des Nell-Breuning-Hauses gesorgt. Der Mann am Grill hat Würstchen und Koteletts im Akkord aufgelegt. Ergänzt wurde das Angebot durch einige Aussteller, die besondere Spezialitäten, die im Zusammenhang mit Obst stehen, angeboten haben. Der frisch gepresste Saft aus der Saftpresse der Biologischen Station fand ebenfalls reißenden Absatz

Das Familienfest hatte für Alle etwas zu bieten. So wurde mitgebrachtes Obst von Experten bestimmt. Imker, Baumschulen, Ostbaumwarte, Behörden, Vereine uvm. gaben anschauliche Einblicke in ihre Arbeit. Insbesondere die Kleinen kamen hier immer wieder auf ihre Kosten. Sei es bei der „aktiven Obsternte“ mit dem Kleinbagger, beim Klettern im Esskastanienbaum oder bei der Wiesen Rallye. Die Vorstellung des Schäfers mit seinen Schafen und Hütehund waren ebenfalls ein Publikumsmagnet. Zwischenzeitlich erfreute sich der Schäfer Herr Brand nicht nur an seiner Schafherde, sondern an „einer Herde kleiner Kinder“, die ihm auf Schritt und Tritt folgten.

Viele Besucher waren vom Wurmtal positiv überrascht: