Die Mondfinsternis 21.01.2019

Euregio: Die Totale Mondfinsternis am Montag, 21.01.2019, konnte in Mitteleuropa am frühen Morgen in ihrem gesamten Verlauf bis zum Sichtbarkeitsende beobachtet werden. Lediglich im Südosten musste man auf die ausgehende Halbschattenphase verzichten, weil der Mond dort früher untergeht. Dass das Ereignis zu einer ausgesprochen unchristlichen Zeit stattfand konnte man wohl angesichts der sonst günstigen Umstände verschmerzen können. Im Verlauf der Finsternis näherte der Mond sich rasch dem Horizont an. Einerseits ermöglichte dies in der Morgendämmerung reizvolle Fotomotive, andererseits erforderte es einen freien Blick nach Nordwesten. Diese MoFi fand statt, wenn sich der Mond nahe des Perigäums seiner Umlaufbahn befindet. Es handelte sich also um einen „Supermond“, welcher mit einer Totalen Mondfinsternis („Blutmond“) zusammenfällt. (Quelle: mofi2018.de) (Bilder: EuregioPresse/Kevin Brendel)