Dreiländerübung am Aachener Westbahnhof: 450 Rettungskräfte proben am Freitag den Ernstfall

Aachen: Die Feuerwehr Aachen probt am morgigen Freitag, 9. November, gemeinsam mit Rettungseinheiten aus der Städteregion Aachen, dem Kreis Heinsberg, aus den Niederlanden und aus Belgien im Bereich des Westbahnhofs den Ernstfall. Insgesamt werden im Laufe des Tages rund 450 Einsatzkräfte aus der Euregio Maas-Rhein nach Aachen kommen. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei um eine Übung handelt. Da dieser internationale Übungseinsatz möglichst realitätsnah ablaufen soll, werden Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht unterwegs sein, zudem erfolgt die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr in Teilen des Stadtgebiets über Sirenen. Darüber hinaus werden Hubschrauber zum Einsatz kommen. Erste Vorbereitungsarbeiten finden im Bereich Bendplatz/Westbahnhof bereits ab dem Vormittag statt, der eigentliche Übungseinsatz beginnt dann in den Nachmittagsstunden und dauert bis zum Abend. 

Die Großübung ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich

Wegen der Großübung steht der Bendplatz an diesem Tag ab circa 10 Uhr nicht als öffentlicher Parkplatz zur Verfügung. Alle Pkw, die zuvor dort abgestellt worden sind, müssen bis zu diesem Zeitpunkt von ihren Besitzern weggefahren werden. Andernfalls werden Pkw kostenpflichtig abgeschleppt. Schilder weisen im Umfeld des Bendplatzes bereits seit Wochenmitte auf die eingeschränkte Parkmöglichkeit am Freitag, 9. November, hin. Ab Samstag, 10. November, können Parkplatzsuchende den Bendplatz wieder wie gewohnt ansteuern.

Die Stadt Aachen weist darauf hin: Die Großübung ist nicht-öffentlich und findet entlang der Bahnstrecke Aachen – Mönchengladbach statt. Grundsätzlich gilt: Auf Bahnanlagen droht Lebensgefahr. Gleise und angrenzende Anlagen der Bahn zu betreten ist strikt verboten. Der Bahnverkehr ist von der Großübung nicht betroffen und läuft regulär weiter.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit existiert seit über 40 Jahren

Seit über 40 Jahren existiert die einzigartige Zusammenarbeit der Rettungskräfte im Dreiländereck Belgien, Niederlande, Deutschland. Die grenzüberschreitende Kooperation läuft unter dem Oberbegriff EMRIC (Euregio Maas-Rijn Incidentbestrijding en Crisisbeheersing – Euregio Maas-Rhein Einsatz- und Krisenbewältigung).

Weitere Informationen zu EMRIC gibt es im Internet unter www.emric.info. Die Stadt Aachen informiert im Laufe des Freitags auf ihrem Twitter-Kanal über die Großübung: www.twitter.com/presseamtaachen. Darüber hinaus wird auch über Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versendet.