Einschränkungen im Stadtverkehr wegen Tour de France

(Bild: Veranstalter)

Aachen: Die besten Radsportprofis der Welt rollen am kommenden Sonntag, 2. Juli, durch Aachen. Sie sind dann auf der 2. Etappe der Tour de France von Düsseldorf nach Lüttich über 203,5 Kilometer unterwegs. Ein Wochenende lang wird das in Aachen gefeiert. Zu beachten sind jedoch die Verkehrsinformationen.

STRECKE UND VOLLSPERRUNG

12,4 Kilometer ist das Aachener Teilstück der Strecke an diesem Sonntag lang.

Die Strecke: Alt-Haarener-Straße –▸ Jülicher Straße –▸ Peterstraße–▸ Kurhausstraße –▸ Seilgraben –▸ Neupforte –▸ Mostardstraße –▸ Markt–▸ Jakobstraße –▸ Lütticher Straße–▸ Kelmis…

 

Vollsperrung: Um die Strecke nach den Vorgaben der Tour-Leitung abzusperren und abzusichern, ist viel Vorarbeit erforderlich. Den gesamten Sonntag über wird es deshalb zu Einschränkungen im innerstädtischen Verkehr kommen, von ca. 13 bis ca. 17.30 Uhr wird die Strecke vollgesperrt sein. Erste Sperrungen werden am Morgen ab 8 Uhr eingerichtet, der Stadtbetrieb ist mit zwölf Teams im Einsatz.

Vollgesperrt werden auch die folgenden Straßen…

in und um Haaren: Sackgasse, Germanusstraße, Laachgasse, An der Wurm, Tuchmacherweg und Wurmbenden.

an der Jülicher Straße: Talbotstraße, Gut Kalkofen, Krantzstraße und Kapuzinergasse.

 …sowie der gesamte Bereich Preuswald.

Von Sperrungen betroffen sind auch sämtliche Garagenhöfe, Parkplätze und Einfahrten entlang der Tour-Strecke. Diese Zufahrten sind für mehrere Stunden komplett nicht befahrbar.

ABSOLUTES HALTVERBOT

Absolutes Haltverbot: Ab Samstag, 1. Juli, 20 Uhr, und für den gesamten Sonntag, 2. Juli, gilt aus Sicherheitsgründen ein absolutes Haltverbot für alle Fahrzeuge an der gesamten Strecke der Tour de France. Ab 20 Uhr am Samstag wird abgeschleppt, von daher sollten die Autos im Nachmittag weggesetzt werden. Betroffen sind die Tour-Straßen inklusive der angrenzenden Parkflächen – wie Seitenstreifen oder Parkbuchten. Die entsprechende Beschilderung wird zurzeit eingerichtet und wird rechtzeitig auf den Straßen platziert sein.

Das absolute Haltverbot geht zurück auf eine Anweisung der für die Tour-Strecke auf deutschen Straßen zuständigen Polizei Düsseldorf. Diese Anweisung ist für die Kommunen verbindlich.

Ersatzparkplätze: Für die betroffenen Anwohner stellt die Stadt in Kooperation mit APAG, RWTH Aachen und einigen Firmen die folgenden großen Parkflächen mit insgesamt rund 2500 Parkplätzen ab Samstag, 1. Juli, 14 Uhr, kostenfrei zur Verfügung. Die Bitte ist, die Autos am Sonntagabend dort wieder wegzuholen:

Parkplatz Prager Ring CHIO-Areal M, Höhe Shell-Tankstelle; Parkplatz der Eissporthalle, Krefelder Straße; P+R-Parkplatz Jülicher Straße; die Parkplätze der Firma P3 auf dem Alten Schlachthof; die Parkhäuser der regioIT und der STAWAG, Lombardenstraße und Grüner Weg; RWTH-Parkhaus Prof.-Pirlet-Straße (alleine dort: 1300 Plätze).  

Privatgrundstücke: Stellplätze auf Privatgrundstücken direkt an der Tourstrecke sind vom Haltverbot selbstverständlich ausgenommen. Eine Möglichkeit wäre hier natürlich auch, in einer Nachbarschaftshilfe private Parkflächen komplett zu nutzen.

Flyer/Plakate: Flyer mit grundsätzichen Infos werden zurzeit als Hauswurfsendungen entlang der Strecke verteilt. In der zweiten Wochenhälfte folgt ein zusätzlicher Flyer mit Hinweis auf die konkreten Ersatzparkplätze. Diese Zettel werden direkt an die parkenden Autos entlang der Strecke geheftet. Es wird zusätzlich Plakate am Streckenrand geben, die auf die Einschränkungen hinweisen.

SICHERHEIT AN DER STRECKE

Sicherheit/Schleusen: Es wird auf der gesamten Strecke fünf Schleusen an großen Kreuzungen geben, durch die Rettungs-, Feuerwehr- und Polizeiautos – und nur die! – im Notfall fahren dürfen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind so jederzeit in der Lage, gesperrte Gebiete zu erreichen oder gesperrte Strecken zu passieren. Krankenhäuser bleiben erreichbar. Es wird zudem aus Sicherheitsgründen an ausgewählten Stellen sogenannte „technische Sperren“ (querstehende Lkw) geben.

Achtung an der Strecke: Als Vorhut der Tour rollt eine bunte Werbekarawane ab etwa 14 Uhr über die Piste. Gegen 15.40 Uhr werden dann die Radprofis für die rasante Durchfahrt erwartet. Zwischen Karawane und Fahrerfeld fahren etwa 300 Tour-Begleitfahrzeuge über die Strecke, was zu der Aufforderung an die Zuschauer führt, jederzeit aufmerksam zu sein und nicht in die Strecke zu laufen. Etwa 200 geschulte Streckenposten werden für den reibungslosen Ablauf entlang der Strecke sorgen. Die Zuschauer an der Strecke werden darum gebeten, den Anweisungen der Streckenposten zu folgen.

Absperrgitter: An ausgewählten Stellen wird es Absperrgitter geben. Das gilt vor allem für den innerstädtischen Bereich von Neupforte bis zum Ende des Marktes und an den großen Kreuzungen. Insgesamt werden 900 Absperrgitter und rund 1300 Verkehrszeichen aufgebaut.

ANREISE FÜR ZUSCHAUER

Anreise: Besucherinnen und Besucher aus Aachen werden gebeten, zu Fuß zu kommen, mit dem Fahrrad anzufahren oder den ÖPNV zu nutzen.

Besucher von auswärts, die mit dem Auto Aachen anfahren, sollten die speziell ausgewiesenen Parkplätze aufsuchen.

Autobahnen: Es gibt geringfügige Einschränkungen. Bei der Abfahrt Rothe Erde (A544) wird der Verkehr ausschließlich nach links abgeleitet, die Abbiegung auf den Berliner Ring nach rechts in Richtung Jülicher Straße ist gesperrt.
Und an der Ausfahrt Europaplatz (A544) werden die ersten beiden Abzweigungsmöglichkeiten (Joseph-von-Görres-Straße Richtung Jülicher Straße und der Zubringer Richtung Blücherplatz) zeitweise gesperrt.

Parken für Tour-Fans: Die APAG (Aachener Parkhaus GmbH) bietet am 2. Juli ab 9 Uhr zusätzliche Parkflächen an der Krefelder Straße und der Liebigstraße in Aachen an. Von da aus kann man mit Shuttle-Bussen der ASEAG im 15-Minuten-Takt zur Haltestelle Bastei an der Ecke Krefelder Straße/Ludwigsallee fahren. Mit dem Parkticket für sieben Euro können fünf Personen die Busse für Hin- und Rückfahrt nutzen. Parktickets bekommt man jetzt schon unter www.apag.de.

Viele Parkplätze rund um die Krefelder Straße: Zu den Parkflächen an der Krefelder Straße und der Liebigstraße gehören neben dem Parkhaus Tivoli, Parkplätze am Finanzamt, am Adler Modemarkt, bei Junghans Wolle, am Vino Weinmarkt, an der Diskothek Starfish, am Möbelhaus Porta, am Hit-Markt und an der Krefelder Straße in der Nähe der Autobahnabfahrt. Zudem wird man auf dem Bendplatz parken können.

Parkhäuser: Wegen der Tour de France werden die Parkhäuser Büchel, Adalbertstraße und Rathaus am 2. Juli zwischen 10 und 18 Uhr nicht anfahrbar sein. In diesem Zeitraum können Autos die Parkhäuser auch nicht verlassen. Die Parkhäuser Eurogress, Adalbertsteinweg, Couvenstraße, Galeria Kaufhof/City und Hauptbahnhof bleiben den ganzen Tag erreichbar.

Am Westfriedhof (Vaalser Straße) und am Waldfriedhof (Monschauer Straße) stehen die  gewohnten P+R Parkplätze zur Verfügung.

Damit die freien Parkplätze schnell gefunden werden, informiert die APAG auf ihrer Internetseite www.apag.de über die aktuelle Belegung der Parkhäuser und der zusätzlichen Parkflächen an Krefelder Straße, Liebigstraße und Bendplatz. Eine grüne Markierung steht dabei für „genügend freie Parkplätze“, eine gelbe für „nur noch wenige freie Parkplätze“ und eine rote für „belegt“. Den APAG-Parkplan für den 2. Juli finden Sie hier.

Busverkehr: Fahrgäste der ASEAG müssen sich wegen der Straßensperrungen auf Änderungen beim Fahrplan einstellen. Die Haltestellen entlang der Strecke, dazu gehört auch der Bushof in Aachen, können am 2. Juli zwischen 10 und 18 Uhr nicht angefahren werden. In diesem Zeitraum werden Ponttor und Theater zentrale Start- und Zielorte sein (Linie 3 und Linie 24 fallen ganz aus, Linie 11 entfällt auf dem Abschnitt zwischen Aachen und Hoengen). Auch in Würselen und Alsdorf werden Linien umgeleitet.

Die Fahrpläne für den 2. Juli sind hier hinterlegt: >http://www.aseag.de/aktuelles/sonderfahrten/mit-dem-bus-zur-tour-de-france/.

Durch den Streckenverlauf von Osten nach Westen wird das Stadtgebiet komplett in zwei Bereiche getrennt. Um dennoch mit dem ÖPNV von einer Seite auf die andere zu kommen, können die Fahrgäste alternativ auf Regionalverkehrszüge ausweichen. Die Strecke Hauptbahnhof – Schanz – Westbahnhof wird mit den Linien RE4, RB33 und die RB20 (ab Rothe Erde) befahren.

Spezielles Ticket: Mit dem euregioticket geht es noch leichter zur Tour: Für 18,50 Euro können zwei Tage lang in der Euregio Maas-Rhein nahezu alle Bus- und Bahnlinien genutzt werden. Denn alle am Sonntag, 2. Juli gültigen euregiotickets gelten auch am Montag, 3. Juli 2017. Außerdem wird die an Wochenenden und Feiertagen gültige Mitnahmemöglichkeit auch auf Montag ausgedehnt. So gilt das Ticket zusätzlich auch am Montag, 3. Juli,  für maximal zwei Erwachsene und drei  Kinder unter zwölf Jahren. Erhältlich ist das Ticket bei den örtlichen Verkehrsunternehmen.