Mehrheit der Benelux-Grenzregionen löscht gemeinsam Brände und hilft einander in Krisensituationen

Euregio: Bürgermeister Christoph von den Driesch unterzeichnete gemeinsam mit der Bürgermeisterin von Maastricht und Vorsitzenden der Sicherheitsregion Zuid-Limburg, Annemarie Penn-te Strake  bei dem Benelux-Symposium eine Vereinbarungen über die Kooperation von Feuerwehren zwischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Regionen in den Niederlanden und Belgien. Herzogenrath und Kerkrade gehen seit vielen Jahren mit bestem Beispiel bei der gemeinsamen grenzüberschreitenden Brandbekämpfung voran.

Zielsetzung der Benelux-Kooperation im Hinblick auf Krisenbewältigung ist die Verbesserung der Sicherheit und das Wohl der Bürger. Um Krisen und Notsituationen in gute Bahnen lenken zu können, müssen die zuständigen Behörden schnell reagieren und die verschiedenen betroffenen Dienststellen koordiniert auftreten, auch über die Grenzen hinweg. Es ist somit logisch, dass die Benelux-Länder in dieser Hinsicht eng zusammenarbeiten müssen, indem mittels Regelungen die gegenseitige Unterstützung in Krisensituationen gefördert und die Zusammenarbeit zwischen operationellen Rettungsdiensten ermöglicht wird.

Deshalb ist grenzüberschreitende Hilfeleistung lebenswichtig und verdient die Aufmerksamkeit der verantwortlichen Behörden und Rettungsdienste in den Grenzregionen.

Während des Symposiums wurden von den verantwortlichen Verwaltungsräten drei Vereinbarungen über die Kooperation von Feuerwehren zwischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Regionen in den Niederlanden und Belgien unterzeichnet bzw. fortgeschrieben.

Herzogenrath und Kerkrade – ein Best-Practice-Beispiel

Besonders hervorgehoben von der Veranstaltungsleitung wurde hier die Stadt Herzogenrath, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ihrer Wehr mit den Kollegen in den Niederlanden praktiziert und ist für die Teilnehmer des Symposiums ein Best-Practice-Beispiel. Bürgermeister Christoph von den Driesch aus Herzogenrath dazu: „Am 01. Juli 1996 wurde zwischen Herzogenrath und Kerkrade  eine Vereinbarung über die gegenseitige Hilfeleistung bei Bränden, Unfällen und sonstigen Katastrophen getroffen, die sich in der Praxis bewährt und bis heute Bestand hat. Wir sind sehr stolz auf diese nachhaltige Kooperation zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger. Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Partnern und auch die Erweiterung auf die Benelux-Ebene kann nur für alle Beteiligten von Vorteil sein.“