Neues Elektro-Festival auf dem Flughafen Aachen-Merzbrück

Aachen-Merzbrück: Dako Gnjato, einer der drei Begründer des Aachener Elektro-Festivals „Seltsames Verhalten“, das bis 2016 jährlich mit bis zu 6000 Besucher am Flughafen Merzbrück stattfand, ist wieder da – und er hat im Reisekoffer einen ziemlich konkreten Traum. Und dies nicht als unrealistische Vision, auch nicht als simples Revival oder gar als aufgewärmte Wiederholung des Kult-Events, das sich aus kleinen Anfängen heraus durchaus in die Spitzenklasse der elektronischen Open-Airs spielen konnten, regional sowieso, aber auch deutlich über die AC-Gren-zen hinaus.

Seine Neuprojektierung knüpft sicherlich an die erfolgreiche SV-Tradition an, will aber auch grundlegend neue Akzente setzen, die sich vor allem auf das Wesentliche konzentrieren wer-den, eben auf die DJs, ihre Musik und das Publikum, das direkt und nah dabei ist. Puristischer also, kein übertriebenes Schnickschnack, minimalistischer, aber doch mit einem maximalen Effekt und Output. Das neue Format heißt „TRÄUMWEITER“ und findet an gleicher Stelle, also am Flughafen Aachen-Merzbrück, am Samstag, 18.8., statt. Erstmal nur für einen Tag – mit zwei Bühnen, 16 DJs und mit dem Schwerpunkt Techno. Natürlich auch mit dem erfolgreichen Mix aus lokalen und überregionalen Spitzen-DJs – unter anderem auch mit regionalen Koope-rationen etwa mit dem Basscafe (Heinsberg) und der elektronischen Eventreihe „Lass ma tanzen“ (Chris Brid, Musikbunker).

Manches bleibt, manches wird anders: Die Hauptbühne wird in die Mitte des Hangars gestellt. Diese Zentralität, so Gnjato, biete ein weitaus direktes, authentischeres und intensiveres Erlebnis. Gnjato folgt hiermit dem Vorbild der erfolgreichen „Boiler-Room“-Eventreihe und -Atmosphäre, also einer Live-Situation, bei der das Publikum schon fast auf dem Mischpult mit sitzt, tanzt bzw. mit dem DJ ganz nah kommuniziert.

Direktere „Boiler-Room“-Atmosphäre: Mit zwei Bühnen und 16 DJs – Schwerpunkt Techno

Termin: 18. August 2018