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RWTH erhält erneut das Prädikat „TOTAL E-QUALITY“

Aachen: Bereits zum fünften Mal wurde die RWTH Aachen mit dem Prädikat „TOTAL E-QUALITY“ ausgezeichnet. Dieses wird jeweils für drei Jahre vom Verein TOTAL E-QUALITY verliehen. Sofern in einer weiteren Bewerbung Fortschritte sowie Erfolge belegt werden, erfolgt eine erneute Auszeichnung. 2005 war die Aachener Hochschule erstmals mit ihrer Bewerbung erfolgreich. Aktuell ist sie eine von deutschlandweit 64 ausgezeichneten Organisationen, die sich an Chancengleichheit orientieren und Begabungen sowie Potenziale beider Geschlechter gleichermaßen wertschätzen und fördern. Professorin Doris Klee, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs, und Manuela Aye, Leiterin der Rektoratsstabsstelle für Gender und Diversity Management, nahmen jetzt Preis und Urkunde entgegen.

„Die RWTH setzt sich seit vielen Jahren für Chancengleichheit in der Wissenschaft ein, insbesondere für Personalentwicklungsmaßnahmen und familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen. Die kontinuierlichen Fortschritte im Gender und Diversity Management werden mit der Auszeichnung gewürdigt. Insbesondere wurden unsere vielfältigen und teils innovativen Gleichstellungsmaßnahmen anerkannt“, freut sich Prorektorin Klee.

In ihrer Bewerbung konnte die RWTH sowohl mit ihrem aktuellen Gleichstellungskonzept als auch mit dem neuen Personalentwicklungskonzept punkten. Auch die 2017 mit der Universität zu Köln formulierten gemeinsamen Leitlinien zur Chancengerechtigkeit, die nun von weiteren Hochschulen beziehungsweise Wissenschaftseinrichtungen in der Region unterzeichnet werden sollen, sind Teil des Erfolgs.

Neues Zusatzprädikat Diversity

Erstmals wurde 2017 auch ein Zusatzprädikat für Diversity verliehen, auch dieses darf die RWTH führen. Diversity wird an der RWTH als Querschnittsthema definiert und ist eine konsequent wahrgenommene Leitungsaufgabe. Als zentraler Steuerungskreis hat sich ein forumDIVERSITY etabliert. In die Bewerbung für das Zusatzprädikat sind unter anderem auch die Schaffung eines transparenten Beschwerdeverfahrens zum Schutz vor Benachteiligungen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz eingeflossen sowie die Etablierung einer Beschwerdestelle, die gleichermaßen für Beschäftigte und Studierende zuständig ist.