„Sport im Park“ 2017 bricht alle Rekorde

(Bild: Stadt Aachen)

Aachen: Nun ist es amtlich: „Sport im Park“ 2017 in Aachen bricht alle Rekorde: Gut 15.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mehr als 410 Stunden Sport, 450 Kurse – und beim letzten Kurs der Aktion sind noch einmal fast 250 Menschen in den Farwickpark geströmt, um sich bei Crossfitness auszupowern. „Ich habe mit anderen „Sport im Park“-Anbietern in anderen Städten telefoniert. Die habe alle gesagt, dass bei ihnen noch nie so viele Sportlerinnen und Sportler mitgemacht hätten. Wir in Aachen würden sowieso alle Rekorde reißen“, erklärt Daniel Gier, Initiator von „Sport im Park“ stolz. In diesem Jahr sind wegen Gewitterwarnung auch nur sechs Übungsstunden ausgefallen.

Sein Kollege Marcel Ortmanns ergänzt: „Aber es sind nicht nur die großen Kurse mit so vielen Menschen, es freut mich, dass auch Nischenangebote mit nur wenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern funktioniert haben.“ Mountainbiken, Lachyoga oder Walking für Mütter mit Kind seien dafür Beispiele. Nie hätten die ausgebildeten Trainerinnen und Trainer allein in einem der 17 Parks und Grünanlagen gestanden, die in diesem Jahr zu Sportstätten wurden. Gier hat auch noch zwei andere beeindruckende Zahlen parat: „Wir haben hochgerechnet, dass in den sechs Wochen gut 1,3 Tonnen Körperfett verbrannt und circa 10 Millionen Kalorien verbraucht wurden.“

Stadt unterstützt das Projekt

Diese Zahlen lassen auch Karlheinz Welters vom Fachbereich Sport der Stadt staunen: „Die Stadt ist bei solch einem Projekt gerne mit im Boot. Wir unterstützen die „Sport im Park“-Macher, indem wir Genehmigungen einholen, Absprachen zwischen verschiedenen Fachbereichen der Stadt koordinieren, mit Rat und Tat zur Seite stehen und natürlich auch mit einem kleinen finanziellen Zuschuss für eine solche Breitensportveranstaltung.“

Ohne Sponsoren wäre ein solches Projekt gar nicht möglich“

Auch die Sponsoren, die in den Farwickpark gekommen waren, staunten nicht schlecht: Christoph Drucks, Geschäftsführer Intersport Drucks und Sportanbieter und Marc Lorenz, Geschäftsführer Fotohaus Preim, schauten fast ungläubig auf die vielen Menschen: „Das ist großartig, wie viele unterschiedliche Menschen hier gemeinsam zum Sport zusammenkommen“, lächelt Christoph Drucks in der Gewissheit, dass sein Geld an der richtigen Stelle angelegt wurde. Auch Achim Plaum von der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse Aachen ist begeistert von dem niedrigschwelligen Programm: „Das hier passt genau in unser Konzept: Im sportlichen Bereich unterstützen wir vorrangig solche Breitensportprojekte. Und besser als hier geht es eigentlich nicht.“ Gier dankte: „Ohne Sponsoren wie Preim, die Sparkasse, Drucks oder die BARMER wäre ein solches Projekt gar nicht möglich.“