Verwaltungsstandort Lagerhausstraße: Preisgericht kürt die Gewinnerentwürfe

Aachen: Die Gewinner stehen fest: Ein namhaft besetztes Preisgericht hat mit dem Büro Gerkan, Marg und Partner aus Aachen (Platz 1), HPP Architekten aus Düsseldorf (Platz 2) und puppendahlarchitektur GmbH aus Olfen (Platz 3) die besten drei Entwürfe ausgezeichnet, die in einem europaweiten zweistufigen, eingeschränkten Wettbewerbsverfahren für die Erweiterung des Verwaltungsstandorts Lagerhausstraße eingereicht worden sind. Aachens Personal- und Organisationsdezernent Dr. Markus Kremer stellte am Freitag (1. Februar) bei der Vorstellung im Depot Talstraße sichtlich zufrieden fest: „Es ist ein Entwurf gelungen, der städtebaulichen Belangen ebenso Rechnung trägt wie unserem Bedarf an zukunftsweisenden und attraktiven Arbeitsplätzen.“

Klaus Schavan, Technischer Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements, sagte: „Das Preisgericht hat hervorragende Arbeiten ausgezeichnet. Damit haben wir die Gewähr, die an uns gestellte Aufgabe mit versierten Fachleuten durchzuführen und dabei gleichzeitig die Verwaltung der Zukunft neu zu denken und baulich umzusetzen.“

Gewinner-Entwürfe sind im Depot Talstraße ausgestellt

Vor wenigen Tagen hat das Preisgericht, das sich aus Fachleuten von Architektur, Stadtplanung, Verwaltung und Politik zusammensetzte, die Gewinner des Architektenwettbewerbs gekürt. Preisgerichtsvorsitzende war Prof. Dörte Gatermann (Büro Gatermann + Schossig Architekten, Köln). Nun stellten Dr. Markus Kremer und Klaus Schavan gemeinsam mit dem Koordinator des Wettbewerbs, Prof. Hartmut Welters (Büro post welters + partner mbB, Dortmund), die Gewinner-Entwürfe in Anwesenheit der Preisträger im Depot Talstraße vor. Welters erläuterte kurz die besondere Herausforderung: „Die Architekten standen vor der Aufgabe, die notwendige bauliche Masse auch städtebaulich sinnvoll und verträglich zu verteilen. Wahrlich keine einfache Aufgabe an diesem Standort. Allen drei ausgezeichneten Gewinnerbüros ist dies dabei in besonderer Art und Weise gelungen.“ Im schicken ehemaligen Straßenbahndepot haben nun alle Bürgerinnen und Bürger in den kommenden zwei Wochen die Gelegenheit, zu den gewohnten Öffnungszeiten die Entwürfe zu besichtigen.